Die erste gemeinsame Wohnung – wenn Möbel aufeinander treffen und welche Konflikte dabei entstehen

Es muss Liebe sein! Denn wenn Paare zusammen ziehen, ist oft mehr im Spiel als nur ein bisschen „Ich hab dich gern“. Oft passiert der Zusammenzug in die erste gemeinsame Wohnung ja auch erst nach Jahren der gemeinsam verbrachten Zeit. Da möchte man doch meinen, dass es doch ein Klacks sei, mit einem Menschen zusammen zu ziehen, den man schon so gut kennt. Doch das ist es leider nicht immer. Der Zusammenzug stellt viele verliebte Paare auf die Probe. Denn so sehr man den Partner auch liebt und so wohl man sich bislang zu Besuch in seiner Wohnung oder WG gefühlt hat, den Einrichtungsstil will man dann doch nicht mit in seine eigene Wohnung nehmen müssen, wo man ihn jeden Tag sieht. Wir erklären Ihnen, wie Sie stress- und konfliktfrei mit Ihrem Liebsten den nächsten Schritt in Ihrer Beziehung gestalten.

Der Teufel liegt im Detail – Konfliktpotenzial: Dekoration.

Die großen Dinge sind oft gar nicht die Auslöser für Streitigkeiten. Mit dem Bett des Partners kann man sich noch irgendwie abfinden, aber dieser komische Pappaufsteller aus dem Kino? Muss das sein, dass ein Alien Sie bereits morgens beim ersten Augenaufschlag anschaut? Oder die Sammelleidenschaft für Motorradhelme auf Bücherregalen. Die allererste Gitarre, auf der Ihr Partner mit 14 angefangen hat zu üben, die eigentlich nur stets und ständig im Weg steht. Die sehr feminine Bettwäsche mit den rosa Blümchen Ihrer Freundin. Sie haben ja nichts gegen Blumen, aber auf der Bettwäsche haben Rosen und Hortensien einfach nichts zu suchen. Und Pink mit leichtem Glitzer als Wandfarbe, sind Sie wirklich bereit, das abzusegnen? Immerhin ist es auch Ihre Wohnung. Irgendwie müssen Sie auf einen gemeinsamen Nenner kommen.

Die Macken und Marotten des Partners.

Oft lernen wir unseren Partner erst dann richtig kennen, wenn wir mit ihm zusammen wohnen. Und leider begegnen wir in dieser neuen Kennenlernphase auch den Macken und Marotten unseres Liebsten. Jeden Tag. Ständig. Nach Hause gehen, wenn es einem zu viel wird, ist jetzt keine Option mehr, denn Sie sind ja schon zuhause. Aber er ist halt auch da. Besonders auf die Palme bringt uns der Umgang unseres Partners mit der Wohnung an sich. Unser liebstes Streitthema: Aufräumen! So manch einem ist es egal, ob das Geschirr doch mal etwas länger in der Spüle steht oder ob hier und da im Badezimmer ein oder zwei getragene Socken durch die Gegend fliegen. Aber so manch anderem ist dies ein echter Dorn im Auge. Je nachdem wie wir es selbst von unseren Eltern gelernt haben, pflegen wir unsere Wohnung sorgsam oder eben nicht.

Wie leben Paare harmonischer zusammen?

Egal was Sie an Ihrem Partner stört, ob es seine antike Sammlung Schwerter ist oder seine scheinbare Unfähigkeit, die Milch zurück in den Kühlschrank zu stellen, dies ist alles nicht das Ende der Welt und auch nicht das Ende Ihrer Beziehung. Lesen Sie weiter und erfahren Sie, wie Sie ihr Zusammenleben in Zukunft harmonischer gestalten.

Kommunikation ist das A und O.

Reden, zuhören, reden und zuhören. Etablieren Sie eine solide Kommunikation in Ihrer Beziehung. Weder Sie selbst noch Ihr Partner sollten Unstimmigkeiten stillschweigend in sich hinein fressen müssen. Niemand von uns kann Gedanken lesen. Wahrscheinlich weiß Ihr Partner gar nicht, dass sein täglicher Milch-Fauxpas so gravierend für Sie ist. Sprechen Sie ihn an und erklären Sie es ihm. Aber bitte nicht direkt vorwurfsvoll. Versuchen Sie es lieber erst einmal mit Gefühl. Ruhig und sachlich, die reine Mitteilung, dass Sie Ihre Milch lieber gekühlt mögen und die Bitte, dass er sie nach dem Gebrauch wieder zurück in den Kühlschrank stellt. Fressen Sie das Problem nur in sich hinein, staut es sich an, statt sich zu lösen und irgendwann explodieren Sie. Und das alles nur wegen einer schnöden Tüte Milch. Das muss nicht sein. Lernen Sie zu kommunizieren. Aber hören Sie auch zu. Für Ihren Partner ist dieser neue Lebensumstand ganz sicher auch nicht einfach. Auch er muss sich umstellen. Geben Sie also auch Ihm genug Raum für seine Anliegen. Und nehmen Sie nicht alles gleich persönlich. Atmen Sie durch, lassen Sie ihn ausreden, denken Sie drüber nach. Es geht hier um einen höheren Zweck: Ein harmonisches Zusammenleben.

Immer fair bleiben.

Unordnung ist und bleibt das Streitthema Nummer 1 unter Paaren. Um dies von Anfang an zu vermeiden, sollten bereits beim Einzug klare Regeln geltend gemacht werden. Legen Sie fest, wer für was zuständig ist, aber bleiben Sie fair. Sie als Frau nutzen das Badezimmer wahrscheinlich reger als Ihr Freund. Dazu kommen dann noch Ihre ganzen Kosmetik und Hygieneprodukte. Dass Ihre langen Haare hin und wieder mal den Abfluss verstopfen, kennen Sie ja noch aus Ihrer eigenen Wohnung. Wie wäre es dann damit, dass Sie sich selbst zum Badezimmerbeauftragten ernennen. Ihr Freund darf sich gerne hingebungsvoll um die Küche kümmern, denn immerhin sind Sie höchstwahrscheinlich bereits der Koch im Haus. Wer nicht kocht, der muss spülen, ist eine effektive Regel, um nicht alle Arbeit auf eine einzige Person zu laden. Auch feste Putzpläne helfen, um das Konfliktpotenzial zu verringern. Und wenn das alles nichts hilft, sollten Sie vielleicht mal darüber nachdenken, ob es Ihnen Ihre Möbel einfach unmöglich machen, Ordnung zu halten. Sie sind jetzt immerhin zu zweit, da brauchen Sie auch das Doppelte an Stauraum. Wenn dies nicht vorhanden ist, ist Chaos vorprogrammiert. Wohnwände, Schranksysteme, High- und Sideboards schaffen hier Abhilfe.

Die Bereitschaft zu Kompromissen und Prioritäten.

Machen Sie sich klar, was Ihnen in Ihrer Wohnung wichtig ist. Ihr Partner sollte das Gleiche tun. Und das am besten vor dem ersten Besuch im Einrichtungshaus. Sie wollen nicht in aller Öffentlichkeit mit Ihrem Freund darüber streiten ob das Sofa nun der absolute Traum oder doch eher der absolute Alptraum ist. Und vielleicht stellen Sie beim ruhigen Nachdenken ja sogar fest, dass es Ihnen eigentlich gar nicht so wichtig ist, aus welchem Material das Sofa besteht und Sie gönnen Ihrem Partner einfach seine lang ersehnte Ledercouch. Sollten Sie sich allerdings mal absolut nicht einig werden, müssen Kompromisse geschlossen werden. Ihr Partner schwört auf Futonbetten, für Sie kommt allerdings nichts anderes in Frage als ein gutes, solides Boxspringbett. Was machen Sie jetzt? Soll jetzt jeder sein eigenes Schlafzimmer bekommen? Finden Sie Kompromisse. Testen Sie mit Ihrem Partner Betten aus, bis Sie eins finden, welches Ihnen beiden gefällt und wenn dies absolut aussichtslos ist, kombinieren Sie das Streitthema Bett mit dem Streitthema Sofa und gönnen ihm, eines davon zu entscheiden, das andere dürfen Sie bestimmen. Im Zweifelsfall tut es aber auch der traditionelle Münzwurf oder eine Runde Schnickschnackschnuck. Kleiner Hinweis: Männer wählen statistisch gesehen gerne Stein. Nehmen Sie immer Papier, um zu gewinnen. Es geht immerhin um Ihren wohlverdienten Schlaf.

Den gemeinsamen Stil finden.

Am besten gehen Sie immer mit Ihrem Partner zusammen los und gönnen sich einen gemeinsamen Shopping-Tag durch unser Einrichtungshaus in der Gutenbergstraße 1, 24558 Henstedt-Ulzburg. Testen Sie unsere große Auswahl an Sofas, Sessel, Betten, Kleiderschränke, Küchen und Co. und finden Sie Ihren gemeinsamen Nenner. Mit der HESEBECK HOME COMPANY finden Sie ganz sicher immer den richtigen Stil, mit dem alle glücklich werden. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.