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Kindgerechtes Wohnen – die besten Tipps und Tricks

Angemalte Tapeten, Flecken auf dem Sofa und sämtlichen Teppichen, das Schlafzimmer ist ein Schlachtfeld, Federn und Kissen überall… Mit Kinder zu leben ist wunderschön, aber auch sehr anstrengend. Fest steht: Designermöbel, zerbrechliche Deko-Objekte und weiße Stoffe sind hier an der falschen Adresse. Wie also richtet man sich richtig ein, um der Angst, dass wieder etwas kaputt geht, entgegen zu wirken? Um Ihnen das Leben zuhause zu erleichtern, haben wir ein paar Tipps und Ideen zusammengestellt, sodass die Kleinen unbeschadet aufwachsen können und alles auf ihre Bedürfnisse eingestellt ist. Denn Sie dürfen nicht vergessen: Kinder sehen viele Dinge einfach anders…

Der perfekte Fußboden – pflegeleicht und robust

Man passt kurz nicht auf und sofort ist es passiert: Die Lasagne liegt auf dem Teppich. Auch Powerreiniger helfen da nur selten oder begrenzt. Doch seien Sie auf Eventualitäten gefasst und bleiben Sie auf der sicheren Seite.
Ohne Teppich ist es natürlich einfacher, doch wenn es unbedingt einer sein soll, sollte dieser nur flexibel aufgelegt und definitiv größer als der Essbereich selbst sein. Durch die flexible Teppichlösung wird die Teppichreinigung um ein vielfaches vereinfacht und kann im äußersten Notfall problemlos ausgetauscht werden, was bei einem festen Untergrund eine Schwierigkeit darstellt. Ein paar Zentimeter ringsherum schaden nicht, wenn das nächste Mal der Saft auskippt. Besser aber geeignet sind natürlich Stein, Laminat, Parkett oder Sichtestrich. Diese Untergründe sind unkompliziert zu reinigen und haben einen festeren Halt für Stühle.

Der richtige Stuhl für Ihr Kind

Apropos Stühle: Für die meisten Kinder ist es eine wahre Quälerei, so lange am Esstisch sitzen zu müssen. Wenn sie unruhig werden, zappeln und kippeln, sieht man das Unglück schon kommen. Dieses „schlechte Benehmen“ wird aber unbewusst von Erwachsenen unterstützt, da die Bedingungen für Kinder einfach falsch sind. Wackelnde Beine sind das häufigste, aber auch wenn es zu unbequem ist oder die Kinder auf dem Lederbezug zu schwitzen anfangen, beeinflusst dies das unruhige Sitzverhalten der Kleinen. Der Nachwuchs hat eine viel kürzere Aufmerksamkeitsspanne als deren Eltern, deshalb sollte jede mögliche Ablenkung dringend vermieden werden.

Viele bedenken nicht, dass Kinder trotz aller Mühe auf den meisten Stühlen gar nicht vernünftig sitzen können, da diese auf Erwachsene ausgerichtet sind. Sitzauflagen, die es sowohl in Kinderfachgeschäften, als auch in den meisten Möbelhäusern zu kaufen gibt, sind eine super Lösung für dieses Problem. Solche Kissen gibt es auch höhenverstellbar zu erwerben. Breite, bunte Stühle können die Zeit am Tisch auch unterhaltsamer machen und Stabilität ist garantiert. Andernfalls sind Bänke eine weitere gute Option, da man sich auf diesen beim Essen, als auch bei den Hausaufgaben, direkt neben das Kind setzen kann.

Ein Esstisch für groß und klein

Auch der Esstisch sollte stabil, gegebenenfalls sogar ausziehbar sein, um auch größeren Runden im Handumdrehen einen vollwertigen Essplatz zu liefern. Störende Tischbeine geben Grund zur Ablenkung. Um das zu verhindern, bieten sich Tische mit einem einzelnen Fuß in der Mitte an. Das perfekte Material ist hierbei relativ: Holz und Glas eignen sich besonders gut, da sie sich einfach reinigen lassen, doch beide haben ihre Vor- und Nachteile. Tischdecken sind super „Schalldämpfer“ und lassen sich bei jedem Fleck umgehend austauschen und waschen, sie lenken Kinder aber auch mal ab.
Als NoGo gilt es, die Kinder ihre Hauptmahlzeit vor dem Fernseher einnehmen zu lassen. Man sollte in Ruhe und aufrecht sitzend essen und die Mahlzeit nicht zum Nebenthema werden lassen. In jedem anderen Fall ist es schlecht für die Verdauung und begrüßt Flecken durch unachtsames Essverhalten.

Ein Eckenschutz oder Kantenschutz sollte an jedem Esstisch angebracht werden, sofern ein Kleinkind im selben Haus wohnt. Ob ganz schlicht aus schwarzem oder weißen Silikon oder in kreativer Tierformen, die Händler bieten zahllos Optionen an, um die Kleinen vor gefährlichen Möbelecken zu schützen.

Gefahrenzone Couchtisch

An Couchtischen wird besonders gerne herumgespielt. Heraushängende Fäden oder aufklappbare Türe eignen sich hervorragend zum Anfassen und Bewegen, gerade wenn das Kind gar nicht still sitzen möchte, der Fernseher es aber in den Bann zieht. Das kommt weder dem Tisch zu gute, noch dem eingeklemmten Finger des Kindes oder dessen Eltern. Des weiteren nutzen Kinder Couchtische gerne als Tanzfläche, Bauwand für Höhlen oder legen sich einfach mal drauf. Es ist also sehr wichtig auf maximale Stabilität zu achten. Gemieden werden sollten scharfe Ecken und Kanten, zu detaillierte Materialien und nicht fixierte Tischplatten.

Das Highlight im Wohnzimmer: Unser neues Familiensofa

Neben dem Couchtisch – das Sofa. Der Ort, an dem die Familie zusammenkommt, Spiele gespielt, Filme geguckt, viel gelacht, aber auch mal geweint wird. Auf dem Sofa müssen alle einen Platz haben, da ist es egal, ob man ein Familiensofa in U-Form oder eine Sitzecke aus mehreren Elementen nimmt. Perfekt ist es, wenn es dazu noch pflegeleicht ist und vielleicht sogar einen weiteren Schlafplatz bietet, um Gäste willkommen zu heißen. Farbenfrohe, beständige Bezüge sind ideal für Familien, aber auch Leder hat seine Vorteile. Wechselbare Bezüge sind die besten Optionen, da Flecken problemlos ausgewaschen und bei Bedarf auch in anderer Farbe nachgekauft werden können. Aber auch Decken oder Sofaüberwürfe können vorübergehend helfen. Achten Sie auf eine möglichst niedrige Sitzhöhe und vermeiden Sie Metall- und Holzelemente im Gestell, denn das birgt das höchste Verletzungspotential für Kinder. Verstellbare Arm- und Rückenlehnen wirken ebenfalls Wunder. Durch die flexible, auf Person und Situation individuelle Anpassbarkeit, kann die Aufmerksamkeit des Nachwuchses verlängert werden, denn mit dem optimalen Sitz wirkt, was für Kinder sowieso schon dreimal länger ist, nicht mehr ganz so anstrengend.

Ausschlafen im Boxspringbett? Von wegen…

Würden alle Kinder ausschlafen, könnten Wochenenden so schön sein! Doch die meisten tendieren dazu, ihre Eltern jeden Sonntag, pünktlich um sieben, herzlichst unsanft mit einem Kissen im Gesicht oder Füße in den Bauch tretend zu wecken. Aber Gott sein Dank kuscheln sie sich letztlich doch alle ins gemütlich-große Familienbett.
Boxspringbetten sind optimal für diesen Job, da sie keine harten Rahmen aber dafür gepolsterte Kopfteile haben. Verletzungsgefahr gibt’s also keine – aber einen unangefochtenen Gemütlichkeitsfaktor! Und sollten Flecken entstehen? Da kommt Ihnen der typische Aufbau eines solchen Bettes mit einem Topper, der leicht zu reinigen ist, sehr entgegen.

Wenn die Beleuchtung im Kinderzimmer dimmbar ist, genug Stauraum für Spielsachen und Klamotten vorhanden und die Möbel aus stabilen, schadstoffarmen Materialien gefertigt sind (abgerundete Kanten sind zu empfehlen), sollte auch hier nichts mehr schiefgehen. Auch zu empfehlen sind sogenannte mitwachsende Möbel. Bunt und hübsch gestaltet, gibt es zu den Kleinkindausführungen Ergänzungsprogramme für Schulkinder. Der Maltisch wird zum Schreibtisch und was mal ein Kinderbett war, ist jetzt ein Einzelbett. Auch Regale können problemlos um ein paar Elemente erweitert werden.

Ein Parkplatz für die Gummistiefel

Gummistiefel mitten im Flur, Regenjacken auf dem Boden vor der Tür, Dreck und Kieselsteine im gesamten Eingangsbereich – die Kleinen sind aus dem Kindergarten zurück! Man kann sie erinnern soviel man will, das Haus sieht jeden Tag gleich aus. Wie wäre es in so einem Problemfall mit einer kindgerechten Garderobe? Jedes Kind hat einen festen Platz und sie kommen auch viel leichter ran, als an die Erwachsenengarderobe.
Wenden Sie psychologische Tricks an, um das Kind zum Schuhe wegstellen zu bewegen: „Im Kindergarten wirst du doch immer gelobt, wie schön du das kannst – mach das doch mal vor!“ oder lassen Sie die Schuhe „in der Garage einparken“, schon werden die Schuhe freiwillig dort abgestellt, wo sie abgestellt werden sollen.

Das liebenswerte Chaos

Zuletzt an alle Eltern, die gerade noch einem zerrissene Lieblingsschal oder einem kaputten Handy nachtrauen: diese Zeit bleibt nicht ewig und vermutlich werden Sie sie mehr vermissen, als das zu Bruch gegangene Handy. Denn oft ist dieses Chaos der Kleinen auch sehr unterhaltsam und manchmal auch ganz schön. Und sie sind doch immer wieder ein guter Vorwand, scheußliche Erbstücke unauffällig loszuwerden… Das muss wohl ein Missgeschick des Nachwuchses gewesen sein, oder?

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